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Lüften gegen Schimmel

So vermeiden Sie Schimmel durch richtiges Lüften

Um Schimmel zu vermeiden, darf die Feuchtigkeit nicht im Innenraum bleiben. Also: Lüften!
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Um Schimmel zu vermeiden, darf die Feuchtigkeit nicht im Innenraum bleiben. Also: Lüften!

Schimmel kann viele gesundheitliche Beschwerden wie Erschöpfung und Müdigkeit auslösen. Durch ausreichendes und korrektes Lüften jedoch kann die Bildung von Schimmel in Innenräumen verhindert werden. Wie funktioniert das Ganze? Und was muss man dabei beachten?

Tobia Goerz

Sowohl sichtbarer, als auch unsichtbarerer Schimmel können sich dauerhaft negativ auf die Gesundheit auswirken. Diese Erkrankungen reichen von gereizten Atemwegen über Allergien und Kopfschmerzen bis hin zu ernsten Infektionen. Die Auswirkungen sind abhängig von der Schimmelart und der Konzentration der Schimmelsporen. Besonders anfällig für gesundheitliche Schäden sind immungeschwächte, Personen mit bestehenden Vorerkrankungen, Kinder und Säuglinge. Ein Weg, wie Sie den Pilzbefall vorbeugen können? Richtig Lüften und dem Schimmel keine Chance geben. 

 

Krank durch Schimmelbefall 

Mögliche gesundheitliche Schäden äußern sich durch eine Vielzahl an Symptomen: 

- Konzentrations-/ Wahrnehmungsstörungen 

- Starke Müdigkeit, Erschöpfung und Schlafprobleme

- Halskratzen und Husten

- Hautausschlag 

- Atemwegsbeschwerden 

How to: Lüften gegen Schimmel 

Wie lang und oft gelüftet werden soll, hängt von der Außentemperatur und der Funktion des Raumes ab. Um Schimmel zu vermeiden, empfiehlt es sich, mindestens viermal täglich zu lüften und die Raumluft damit auszutauschen. Im Winter, bei einem großen Temperaturunterschied zwischen der Innen- und Außenluft, reicht es, die Fenster etwa fünf Minuten offen stehen zu lassen. Im Herbst und Frühjahr dagegen empfehlen Experten 15 Minuten, im Sommer sogar 30 Minuten. Besonders Feuchträume, also Badezimmer und Küchen müssen besonders gründlich gelüftet werden, sodass die feuchte Luft sofort nach draußen entfliehen kann. Ein Geheimtipp: Durchzugslüftung! Denn durch die Öffnung der Innentüren beim Stoßlüften, vergrößert sich der Luftaustausch deutlich. 

Außerdem sollten Schlafzimmer und Flure ebenfalls regelmäßig gelüftet werden, statt sich durch warme Luft aus anderen Räumen aufzuheizen. Warme Luft trägt nämlich grundsätzlich mehr Feuchtigkeit in sich als kalte Luft. Gelangt diese also in einen kälteren Raum setzt, sich besagte Feuchtigkeit an den Innenwänden ab. Dies bildet eine ideale Fläche für Schimmelbildung. Da auch Menschen, besonders im Schlaf, Feuchtigkeit freisetzen, muss das Schlafzimmer morgens gründlich gelüftet werden, um dem Schimmel vorzubeugen und die feuchte Luft nach draußen zu lassen. 

Indem trockenere und sauerstoffhaltige Luft von draußen in den Innenraum kommt, werden Feuchtigkeit und schlechte Gerüche in die Freiheit entlassen. So sorgen Sie durch ausreichendes Lüften für ein gesundes Klima ohne Schimmel in Ihren vier Wänden. Mehr Tipps zum gesunden Wohnen finden Sie hier.