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Weiblicher Zyklus

PMS: Wie Hormone die Stimmung beeinflussen

Ein Auf und Ab der Stimmung, dazu kommen körperliche Schmerzen und Erschöpfung - ein Drittel der Frauen leiden jeden Monat unter PMS. Wir geben Tipps zur Vorbeugung und klären, wann ärztlicher Rat aufgesucht werden sollte.
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Ein Auf und Ab der Stimmung, dazu kommen körperliche Schmerzen und Erschöpfung - ein Drittel der Frauen leiden jeden Monat unter PMS. Wir geben Tipps zur Vorbeugung und klären, wann ärztlicher Rat aufgesucht werden sollte.

An manchen Tagen könntest du Bäume ausreißen und an anderen fühlst du dich müde und traurig? Das ist für viele Frauen normal. Im Laufe des Menstruationszyklus schwanken die weiblichen Hormone stark. Was PMS ist und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Madlen Ellmenreich

Dass Frau es nicht immer leicht hat, ist bekannt. Gerne geht die Stimmung vor Beginn der Menstruation in den Keller runter. Grund dafür ist das Absinken des Hormons Progesteron. Es löst den Abbau der Gebärmutterschleimhaut aus und führt somit zum Menstruationsbeginn. Diese Hormonschwankungen wirken sich nicht nur auf den Körper aus, sondern gehen bei vielen Frauen auch auf die Psyche. Rund ein Drittel aller Frauen im gebärfähigen Alter leidet unter PMS, dem Prämenstruellen Syndrom.

Was ist PMS?

Unter der Abkürzung PMS versteht man verschiedene körperliche und emotionale Beschwerden, die mit dem Menstruationszyklus zusammenhängen. Zu den körperlichen Auswirkungen zählen Unterbauchschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme. Die psychischen Beschwerden reichen von Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schwindel oder Gereiztheit über Traurigkeit und Depression.

Ursachen von PMS

Neben den zyklusbedingten Hormonschwankungen im Blutspiegel der Frau verstärken beispielsweise Stress und Belastungen im Job, der Partnerschaft und der Familie die Symptome. Aber auch eine unausgewogene Ernährung und genetische Dispositionen können darüber entscheiden, ob und wie stark eine Frau PMS erlebt.

Erfahre hier, wie die Ernährung die Hormone beeinflusst.

Was tun bei PMS? Diese Tipps helfen

Zunächst gilt es vorzubeugen: mit ausreichend Schlaf, regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen, ballaststoff- und vitaminreichen Ernährung. Entspannung, Meditation, Atemübungen und Yoga können unterstützend sein.

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In akuten Phasen hat sich bei vielen PMS-Leidenden Wärme bewährt. Das Auflegen einer Wärmflasche auf den Unterbauch und zusätzliche Kirschkern- oder Wärmekissen im Rücken können eine schnelle Linderung verschaffen. Denn Wärme entkrampft die Muskulatur. Der typische Unterleibsschmerz entsteht nämlich durch das Zusammenkrampfen der Gebärmuttermuskeln, welche damit die Gebärmutterschleimhaut abstoßen und ausscheiden.

Einigen Frauen hilft das Naturarzneimittel Mönchspfeffer. Dieser wird seit Jahrhunderten gegen Zyklusbeschwerden angewandt und soll den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Als ein natürlicher Stimmungsaufheller gilt Johanniskraut. Bei starken Schmerzen können außerdem Schmerztabletten und entkrampfende Medikamente mit dem Wirkstoff Butylscopolamin eingenommen werden.

Wann bei PMS den Arzt aufsuchen?

Beeinträchtigt PMS den Alltag regelmäßig, sollte eine Frauenärztin oder ein Frauenarzt aufgesucht werden. Diese können den Hormonhaushalt mittels Blutprobe testen. Auch eine körperliche Untersuchung sollte erfolgen, um Endometriose auszuschließen. In schlimmen Fällen von depressiver Verstimmung kann nach ärztlicher Anamnese ein Anti-Depressivum verschrieben werden.

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