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Leicht umsetzbare Alltagstipps

Gesund ernähren  in Augsburg - ganz einfach

Mit viel Obst und Gemüse macht man schon mal nichts falsch. Aber auch Bewegung und einige andere Aspekte tragen zu einer gesünderen Lebensweise bei.
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Mit viel Obst und Gemüse macht man schon mal nichts falsch. Aber auch Bewegung und einige andere Aspekte tragen zu einer gesünderen Lebensweise bei.

Hätten Sie’s gedacht? Über die Hälfte der Deutschen ernährt sich unausgewogen und ungesund - auch in Augsburg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des digitalen Versicherungsmanagers clark. Wer seine Gewohnheiten zielführend ändern möchte, legt mit unseren Alltagstipps schon einmal eine gute Basis.

Vincent Aumiller

Tipp Nummer 1: Hungrig einkaufen? Besser nicht!  Was banal klingt, hat durchaus seine Richtigkeit. Denn wer mit einem Hungergefühl zum Einkaufen geht, kauft mehr als nötig – das belegen sogar Studien. Besser: Einkaufszettel schreiben und nur das Kaufen, was man wirklich (ver-)braucht.

Essen ist nicht gleich Essen: Die bewusste Wahl der Ernährung macht’s!

Was soll ich essen? Steinzeitkost, Low Carb? Low Fat? Vegan? Glutenfrei? Gute Frage, für die es nicht die eine Antwort gibt. Gut erklärt findet man das beispielsweise im Buch „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast. Der Wissenschaftsjournalist hat unzählige Studien ausgewertet und daraus ableitend eine Kompass-Ampel entwickelt. Grün steht für schützende Lebensmittel, Gelb ist neutral bewertet und Rot sollte man meiden.

Wichtig: Gemüse ist nicht gleich Gemüse oder Fleisch nicht gleich Fleisch. Auch beim Fisch kommt es auf die Art an.

Wichtigstes Kriterium: Je unverarbeiteter ein Lebensmittel, desto gesünder ist es. Und: Für das meiste eher Ungesunde gibt es gesunde Alternativen. Statt „normaler“ Nudeln die Variante aus Vollkorn, statt Vollmilchschokolade lieber eine dunkle Schoki mit hohem Kakao-Anteil.

Und Nüsse als Snack zwischendurch sind deutlich ratsamer als die schnell gefutterten Süßigkeiten. Auch die Frische macht’s: Verzichten Sie auf die Tiefkühlpizza und greifen Sie lieber auf die frischen Erzeugnisse lokaler Anbieter zurück.

Keine Zeit für bewusste Ernährung?

Das sollten Sie  ändern! Essen Sie hastig, ist der Effekt von gutem und gesundem Essen leider schnell wieder verpufft. Deswegen: Genüsslich kauen (hilft bei der Verdauung) und achtsam essen. Übrigens: Das Sättigungsgefühl kommt erst nach 20 Minuten, nehmen Sie sich also Zeit für Ihre Mahlzeit.

Es ist kein Geheimnis: Zahlreiche Diäten versprechen die Erfüllung all unserer Träume. Ja, wenn man nur auf dies oder jenes verzichtet.

Die meisten wissen aus eigener Erfahrung: Das klappt eine gewisse Zeit, dann wird man „rückfällig“. Unser Tipp: Verzichten Sie auf den Verzicht. Genussmittel sind erlaubt. Entscheidend dabei – Sie werden es vermuten – das Maß. Ein Stückchen, statt einer Tafel Schokolade, ein Glas Wein oder Bier, statt deren drei – und es ist schon viel erreicht.

Zusätzlich zur bewussten Ernährung: Bewegung und Trinken 

Bewegung ist gesund – das dürfte mittlerweile jeder oder jede wissen. Mit 30 bis 60 Minuten am Tag, je nach Alter, Beruf und körperlicher Verfassung, kommt man einer bewussteren Lebensweise schon näher. Der Stress im Job findet ein Ventil – und je nach persönlichem Ehrgeiz kann man die Intensität steigern und auch Abnehmeffekte erzielen.

Nicht nur Bewegung hilft, auch ausreichend zu trinken. Als groben Richtwert kann man sich an 1,5 Litern pro Tag orientieren. Aber bitte keine Softdrinks oder Ähnliches. Wasser (am besten still) oder ungesüßte Tees sind hier das Mittel der Wahl. Geheimtipp aus Bas Kasts Buch: grüner Tee. (AZ)

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