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Dem Hangover vorbeugen

5 Tipps gegen den Kater nach dem Plärrerbesuch

Besucht man den Augsburger Plärrer, trinkt man gerne auch mal einen über den Durst.
Bild: , karepa, stock.adobe.com
Besucht man den Augsburger Plärrer, trinkt man gerne auch mal einen über den Durst.

Wer den Augsburger Plärrer besucht, trinkt gerne die eine oder andere Maß Bier. Hat man über den Durst getrunken, kann man dem Kater am nächsten Tag meist nicht entgehen. Oder doch? Wir haben 5 präventive Tipps.

Madlen Ellmenreich

Der Kopf dröhnt, der Mund ist trocken: Das böse Erwachen nach einer ausschweifenden Plärrernacht kennen viele Augsburgerinnen und Augsburger. Und obwohl man einen schönen Abend hatte, stellt sich am Tag darauf unwillkürlich die Reue darüber ein, zu tief in den Bierkrug geschaut zu haben. Doch das muss nicht sein! Mit diesen 5 Tipps gegen den Hangover könnt ihr am Wochenende noch einmal richtig durchstarten.

Osterplärrer 2022: Was, wann und wo? Hier kommen Sie zu den wichtigsten Infos.

Was verursacht einen Kater?

Um der Lösung des Problems auf den Grund zu gehen, ist erst einmal die Ursache zu klären - wie kommt es überhaupt zum Kater? Grund hierfür ist das Hormon Vasopressin. Vasopressin sorgt dafür, dass die Niere das Wasser an den Körper weitergibt und nicht direkt über die Blase ausscheidet. Das Tückische: Alkohol blockiert dieses Hormon. Aus diesem Grund muss unter Alkoholeinfluss auch häufiger die Toilette aufgesucht werden. Infolgedessen entsteht eine Dehydration des Körpers.

Noch bis Sonntag, 1. Mai, kann man auf dem Augsburger Plärrer feiern.
Bild: Julia Paul
Noch bis Sonntag, 1. Mai, kann man auf dem Augsburger Plärrer feiern.

Alkohol schadet außerdem unserem Verdauungs- und Nervensystem. Die Leber baut Bier & Co. nur langsam wieder ab. Die Giftstoffe, die im Prozess entstehen, schwächen unseren Organismus. Aber es gibt einige Tricks, wie ihr euren Körper noch am selben Abend dabei unterstützen könnt, den Alkohol zu verarbeiten!

5 Tipps gegen Katerstimmung nach dem Augsburger Plärrer

  1. Die richtige Grundlage schaffen

    Fettiges und eiweißreiches Essen bleibt besonders lange im Magen und sorgt dafür, dass die Alkoholaufnahme nur langsam erfolgt. Ein Backhendl beim Plärrerbesuch zu verspeisen, macht also durchaus Sinn. Aber auch gesunde Fette wie in Avocado und Lachs eignen sich hervorragend. Schokofrüchte, Baumstriezel & Co. sollten jedoch vermieden werden, denn der darin erhaltene Zucker fördert die Aufnahme von Alkohol im Blut.

  2. Hydration ist alles!

    Ja, viel trinken ist gesund! Besonders an langen Abenden. Da Alkohol dehydrierend wirkt, empfiehlt es sich, zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser zu sich zu nehmen. Der Körper wird sich am nächsten Tag bedanken!

  3. Treu bleiben: nicht durcheinander trinken

    Eine Maß Weizen, eine Maß Weißweinschorle, und dann und wann ein Stamperl… Auch wenn das Spaß macht, sorgt es am nächsten Tag für nur noch mehr Beschwerden. Je unterschiedlichere Alkoholsorten konsumiert werden, desto mehr Arbeit muss die Leber leisten. Insbesondere süße Mischgetränke sind kontraproduktiv, denn der Einfachzucker verstärkt die Wirkung des Ethanols… also auch wenn es schwerfällt: Radler und Kirschgoiß, adé!

  4. Sauerstoff & Bewegung

    In einer größeren Gruppe oder mindestens zu zweit kann der Heimweg für einen kleinen Spaziergang genutzt werden. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Alkoholabbau wird gefördert und der frische Sauerstoff hilft außerdem Kopfschmerzen entgegenzuwirken.

  5. Elektrolyte: der Boost für den Körper

    Es gibt sie in Pulverform zum Anmischen oder als Shots in Apotheken und Drogerien zu kaufen. Elektrolytmischungen mit einem großen Glas Wasser vor dem Schlafengehen zu trinken, hilft dem Körper, sich während der Nacht zu regenerieren. Die enthaltenen Stoffe wie Natrium und Kalium sorgen dafür, dass der Körper wieder rehydriert.

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