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Warum guter Schlaf so wichtig ist

Von Schlafstörungen kann jeder betroffen sein. Man sollte sie ernst nehmen und versuchen zu behandeln.
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Von Schlafstörungen kann jeder betroffen sein. Man sollte sie ernst nehmen und versuchen zu behandeln.

Schlechter Schlaf sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die morderne Schlafmedizin kann Ursachen erkennen und behandeln.


Dr. Michael Weber mehr Sensibilität beim Umgang mit schlechter Schlafqualität. "Schlaf ist eine notwendige Phase im 24-Stunden-Rhythmus unseres Körpers zur Regeneration, dient aber auch dem Erhalt höherer Hirnfunktionen wie zum Beispiel der Gedächtnisleistung. Wer nicht gut schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen", erklärt der Chefarzt der Klinik für Pneumologie an der Zentralklinik Bad Berka.

Notwendige Voraussetzung für psychische Gesundheit

Guter Schlaf stärkt das Immunsystem, schützt das Herz und sei eine notwendige Voraussetzung für die psychische Gesundheit. "Gesunden Schlaf zu fördern, muss fester Bestandteil der Gesundheitsprävention sein, genau wie gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Runds 40 Prozent der Menschen leiden an Schlafstörungen mit allen Folgen für die Gesundheit. Wer das Gefühl hat, nicht erholsam zu schlafen und tagsüber oft erschöpft ist, nachts lange Zeit wach liegt, über einen längeren Zeitraum weniger als sechs Stunden schläft, sollte mit einem Arzt sprechen. Die moderne Schlafmedizin kann Ursachen für schlechten Schlaf erkennen und behandeln und so für eine wesentliche Steigerung der Lebensqualität und Aufrechterhaltung der Gesundheit sorgen", so Dr. Michael Weber.

Lebensqualität verschlechtert sich

Im interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum der Zentralklinik werden jährlich über 2000 Patienten behandelt. "Bei allen Schlafstörungen leidet die Lebensqualität der Betroffenen. Insbesondere bei schlafbezogenen Atmungsstörungen gibt es aber auch Gefahren,  etwa  für das Herz, den Kreislauf und das Gehirn", so Dr. Michael Weber. Zu den Störungen gehören unter anderem Insomnie (Schlaflosigkeit), Restless Legs-Syndrom (Syndrom der "unruhigen Beine"), Parasomnien (z. B. Schlafwandeln) und Narkolepsie ("Schlafkrankheit"). Im Vordergrund stehen aber auch die schlafbezogenen Atmungsstörungen, wie zum Beispiel das Schlafapnoesyndrom. In der Zentralklinik Bad Berka werden jährlich rund 40000 Patienten behandelt.

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