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Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Am besten gegen die Frühjahrsmüdigkeit helfen eine gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft.
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Am besten gegen die Frühjahrsmüdigkeit helfen eine gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft.

Der 1. März gilt als meteorologischer Frühlingsanfang. Und tatsächlich, man merkt es in Augsburg und der Region: Es wird milder und ist abends länger hell. Trotzdem fühlen sich viele Menschen schlapp und müde. Warum und was lässt sich dagegen tun?


Frühjahrsmüdigkeit entsteht, weil das Mehr an Licht das Gleichgewicht des „Schlafhormons“ Melatonin und des „Glückshormons“ Serotonin aus dem Takt bringt. Die Folge: Obwohl die Tage in Augsburg heller sind, hängt man müden in den Seilen. Doch mit diesen Tipps kommen  Augsburger schnell wieder aus dem Frühjahrstief.

Schon im Bett die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben

Werden Sie aktiv: Am besten schon direkt nach dem Aufwachen. Bevor Sie aufstehen, strecken Sie sich im Bett einmal richtig aus und machen Sie sich im Liegen so groß wie möglich. Ballen Sie die Hände zu Fäusten und öffnen Sie sie wieder, krümmen Sie die Zehen, dabei kräftig durchatmen.

So bringen Sie schon vor dem Aufstehen den Kreislauf in Schwung. Einen Extra-Kick bringen Wechselduschen mit abwechselnd warmem und kaltem Wasser. Wichtig: immer mit kalt aufhören. Auch tagsüber sollten Sie sich so viel wie möglich bewegen – am besten an der frischen Luft. Das hält den Kreislauf auf Trab und versorgt den Körper mit Sauerstoff.

Gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen Nährstoffe

Wichtige Nährstoffe: Magnesium wird unter anderem für die Bildung von Serotonin und Melatonin gebraucht. Es kommt in Getreideprodukten und unpoliertem Reis vor. Gute Lieferanten sind zudem Nüsse und Sonnenblumenkerne, Milchprodukte, Obst und Gemüse sowie magnesiumreiche Mineralwässer.

B-Vitamine (B1, B2, B6, B12 und Folsäure) sind am Energiestoffwechsel und an der Blutzellbildung beteiligt. Bei starker und anhaltender Müdigkeit kann es unterstützend sinnvoll sein, sie in Form eines Kombinationspräparates, zum Beispiel als Kapseln, einzunehmen.

Bei Frühjahrsmüdigkeit fehlt oft auch Q10

Coenzym Q10 für die Energieproduktion: Wichtig für die Energieproduktion ist auch der vitamin-ähnliche Stoff Coenzym Q10. Unser Körper kann ihn selbst bilden, allerdings nimmt diese Fähigkeit im Alter ab.

Auch die Aufnahme über die Nahrung ist möglich, hauptsächlich durch Fisch und Fleisch, vor allem Innereien, sowie Öle und Nüsse. Allerdings ist Coenzym Q10 hitzeempfindlich. Zum Beispiel sinkt der Gehalt beim Braten von Fleisch um 30 Prozent. Deshalb empfehlen Mikronährstoff-Experten oft die Einnahme von Coenzym Q10 in Form eines Präparates.

Sollte man bei Frühjahrsmüdigkeit zum Arzt?

Wann zum Arzt? Normalerweise klingt Frühjahrsmüdigkeit nach zwei bis vier Wochen wieder ab, sobald sich unser Körper an die Umstellung gewöhnt hat. Hält die Antriebslosigkeit aber über Monate an und ist die Leistungsfähigkeit langfristig eingeschränkt, sollten Sie zum Arzt gehen. Dieser kann feststellen, ob eine Erkrankung, zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddrüse, dahintersteckt. (akz-o/bim)