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Fit auf dem Fahrrad

Tipps für mehr Spaß und Fitness beim Radfahren

Fahrradfahren ist gesund und trainiert den ganzen Körper.
Bild: , AntonioDiaz, stock.adobe.com
Fahrradfahren ist gesund und trainiert den ganzen Körper.

Fahrradfahren ist gesund und ist ein optimales Training für den ganzen Körper. Bevor man wieder voll durchstartet, sollte man sich jedoch langsam an die Belastung gewöhnen. Was zu beachten ist:

Carina Sirch

Was für ein Spaß! Endlich ist das Wetter besser und man kann mal wieder so richtig in die Pedale treten. Radfahren bringt Freude und ist gesund. Doch auch das schönste Hobby kann noch verbessert werden. Wer auf dem Sattel eine gute Figur machen und nicht zu schnell außer Puste sein möchte, sollte ein paar Tipps beherzigen:

Langsam steigern um Kondition aufzubauen 

Klar, als ambitionierter Radelfreund stellt man sich gleich eine große Runde vor. Schließlich muss das neue Zweirad ausgefahren werden und nur nach einigen Kilometern zählt die Runde als Tour, oder? Ganz so streng sollte man das Ganze nicht sehen. Hat man schon länger nicht mehr auf dem Sattel gesessen, solle das erste Ziel nicht "Strecke machen" sein. Der Körper benötigt ein bisschen Zeit, bis er sich an die Anstrengung des Sportes gewohnt hat. Denn genau das ist es: Sport! Wenn man sich direkt in den Wettkampfmodus begibt, wird man am Ende enttäuscht. Mit kurzen Strecken beginnen und langsam die Kondition wieder aufbauen. Und wenn man genau wissen möchte, wie es um den Körper steht, kann man sich bei Sportmedizinern, aber auch im Fitnessstudio in Augsburg und der Region informieren. Mittels eines Leistungstests wird dort die derzeitige sportliche Leistung bemessen.

Von nichts kommt nichts: Intervall Training beim Fahrradfahren

Hat man den derzeitigen Istzustand bestimmt, geht es daran, diesen zu verbessern. Wer seine Leistung steigern möchte, kann verschiedene Methoden anwenden. Beliebt ist das Intervall Training. Hierbei fährt man rund 20 Minuten in gemütlichem Tempo. Nach der Aufwärmphase erhöht man seine Tretleistung erheblich und gibt für rund fünf Minuten Gas. Dabei sollte man ins Schwitzen kommen. Anschließend reduziert man die Leistung wieder und fährt für einige Minuten locker weiter. Das wird einige Zeit wiederholt. Während diesem Hin- und Her zwischen Belastung und Ruhephase wird die Fettverbrennung angekurbelt und die Ausdauerleistung verbessert.

Guter Plan: Leistung nachhaltig verbessern

Je nach Fitnesslevel sollte man sich zu Beginn des Trainings einen Plan machen. Gerade beim Radfahren kommt es auf die Regelmäßigkeit des Trainings an. Setzt man sich nur einmal in der Woche auf den Drahtesel, werden die Erfolge geringer ausfallen. Möchte man seine Leistung nachhaltig verbessern, sollte man rund dreimal in der Woche in die Pedale treten.

 In der Ruhe liegt die Kraft

Bei all dem Training darf man eines nicht vergessen: Der Körper benötigt seine Ruhephasen. Mindestens zwei Mal in der Woche heißt es deshalb entspannen. Wer trotzdem nicht stillsitzen möchte, kann diese Tage für Stretching oder für Übungen mit einer Faszienrolle nutzen. Dabei werden Verspannungen gelöst und man ist für den nächsten Ausflug auf dem Fahrrad gewappnet.

Wer noch auf der Suche nach passenden Fahrrad-Strecken ist, kann sich in dem Magazin "Radl mit" inspirieren lassen. Wie man die Fahrradfahrt in den Alltag integriert, erfahrt ihr hier.