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Kostenloser Darmkrebs-Check

Keine Angst vor Darmkrebs

Durch eine Vorsorgeuntersuchung kann Darmkrebs bei den meisten Menschen verhindert werden.
Bild: , Felix Burda Stifung
Durch eine Vorsorgeuntersuchung kann Darmkrebs bei den meisten Menschen verhindert werden.

März 2022 ist Darmkrebsmonat: Die Sorge vor einer schlimmen Krankheit wie Krebs ist allgegenwärtig. Doch gerade eine Form kann mittels Früherkennung in den meisten Fällen verhindert werden - der Darmkrebs. Trotzdem nehmen zu wenige Menschen eine Vorsorge in Anspruch.


Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Diese Diagnose erhalten im Laufe des Lebens eine von 19 Frauen und einer von 15 Männern, so das Robert Koch-Institut. Aktuell erkranken hierzulande 62.960 Menschen jedes Jahr neu an Darmkrebs; 24.403 Menschen sterben daran. 

„Die meisten dieser Todesfälle wären durch die Darmkrebsvorsorge vermeidbar“, betont Epidemiologe Prof. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). 

Denn dank der Vorsorge-Koloskopie, die bei gesunden, beschwerdefreien Männern ab 50 und symptomfreien Frauen ab 55 Jahren empfohlen wird, können Vorstufen von Darmkrebs rechtzeitig entdeckt werden. Wie die Behandlung abläuft und was man im Vorfeld beachten muss, lesen sie hier

Die eine Untersuchung, die Krebs verhindern kann

Der Clou der Vorsorge-Darmspiegelung: Rund 63 Prozent derer, die sich ohne Beschwerden untersuchen lassen, bekommen ihre Darm-Gesundheit bestätigt - sie haben keinen Befund und können sich bis zum nächsten Check 10 Jahre Zeit lassen. 

Bei rund 36 Prozent der Untersuchungen werden Polypen und Adenome gefunden - diese Versicherten profitieren am meisten, da bei ihnen verhindert wurde, dass Krebs überhaupt entstehen konnte. 

Bei nur 1 Prozent der - wohlgemerkt ebenfalls beschwerdefreien - Patienten wird tatsächlich Darmkrebs festgestellt. Selbst dann aber  befindet sich dieser Darmkrebs oft noch in einem derart frühen Stadium, dass er in den meisten Fällen gut geheilt werden kann. 

Ergo: Den Darm-Check macht man, um keinen Darmkrebs zu bekommen.

Lediglich bei einem Prozent der Untersuchten wird Darmkrebs entdeckt.
Bild: Felix Burda Stifung
Lediglich bei einem Prozent der Untersuchten wird Darmkrebs entdeckt.

Bald 3 Millionen Teilnehmer jährlich

Stuhltest und Darmspiegelung sind sicherlich keine Termine, auf die man sich wirklich freut. Aber immer mehr Menschen in Deutschland erkennen den Sinn dieser Maßnahmen und entscheiden sich für eine Teilnahme. Auch in der Corona-Pandemie stieg die Anzahl der Vorsorge-Koloskopien. Gemeinsam mit rund 520.000 Vorsorge-Darmspiegelungen und rund 2,3 Mio. durchgeführten Stuhltests, kommt der Darm-Check auf über 2,8 Mio. Teilnehmer pro Jahr. Der gesundheitliche Erfolg ist beachtlich: Insgesamt rund 320.000 Neuerkrankungen (rund 17.000 jährlich) und ca. 153.000 Todesfälle konnten dank der rund 8,5 Mio. durchgeführten Vorsorge-Koloskopien seit 2002 bereits verhindert werden, so die Felix Burda Stiftung in einer Hochrechnung auf Basis der Daten des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (Zi).  

Das beste Angebot für Ihre Gesundheit: Der Darm-Check

Mit einer umfangreichen Werbekampagne macht die Felix Burda Stiftung deshalb im Darmkrebsmonat März 2022 auf den "Darm-Check" aufmerksam. Unter diesem positiven Begriff fasst die Stiftung zusammen, was die gesetzlichen Krankenkassen zur Prävention, Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs anbieten - den immunologischen Stuhltest und die Vorsorge-Darmspiegelung. Der Darm-Check ist ein kostenloses Angebot für alle ab 50 und kann Darmkrebs verhindern - deshalb wird diese Chance, die Leben rettet, zum #DealDeinesLebens. 

Drei einfache Fragen:

  1. "Gab es Darmkrebs in meiner Familie?" Wenn "ja", machen Sie einen Beratungstermin beim Magen-Darm-Arzt.
  2. "Habe ich Beschwerden?" Bei "Blut im Stuhl" oder anhaltenden Bauchschmerzen machen Sie einen Termin beim Magen-Darm-Arzt.
  3. "Bin ich über 50?" Dann haben sie Anspruch auf den kostenlosen Darm-Check und dürfen Stuhltest oder Darmspiegelung wählen. Machen Sie einen Termin beim Magen-Darm-Arzt.   
                                                                                                                                                                           (Felix Burda Stiftung)

Weitere Infos zur Vorsorge finden Sie hier.