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Wenn sich alles dreht

Das hilft gegen Schwindel

Schwindel in den unterschiedlichsten Situationen kennen viele Menschen.
Bild: zinkevych/stock.adobe.com, akz-o
Schwindel in den unterschiedlichsten Situationen kennen viele Menschen.

Viele Menschen kennen Schwindel – bei Drehbewegungen um die eigene Achse oder plötzlichem Aufstehen wird das Gleichgewicht gestört. Für einen Moment scheint sich unsere Umgebung zu drehen oder scheint zu schwanken und wir fühlen uns unsicher. Woher kommt dieses Gefühl?


Wenn wir uns mit gesundem Wahrnehmungssystem in unserer Umwelt bewegen, arbeitet unser komplex strukturierter Körper auf Hochtouren. Im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs erfassen spezialisierte Sinneszellen die dreidimensionalen Bewegungen im Raum.

Über die Augen registrieren wir Bewegungen unseres Körpers und von Objekten um uns herum. Tief in unserem Körper ist zudem eine Vielzahl von Rezeptoren aktiv, die etwa Veränderungen der Körperlage zum Beispiel beim Aufstehen oder Hinlegen an das Gehirn weitergeben.

In einem eigenen Bereich im Hirnstamm laufen alle Informationen zunächst zusammen, werden dort zum Teil ausgewertet und an höhere Hirnregionen weitergeleitet. Bei jedem Schritt erhält unser Bewegungsapparat kontinuierlich Hinweise, um sich neu auszurichten. Schwindel tritt auf, wenn die Signale der am Gleichgewicht beteiligten Systeme keinem gewohnten Muster entsprechen.

 Ärztliche Abklärung bei Schwindel nötig

 Ursachen dafür können zum Beispiel in einer Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr oder der Augen oder in einer beeinträchtigten Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn liegen.

Ursache kann auch eine mangelnde Durchblutung des Gehirns bei Betroffenen sein. Um ernsthafte Ursachen auszuschließen, bedarf es bei Schwindel immer einer umfassenden ärztlichen Abklärung.

 Drei Übungen für neues Gleichgewicht bei Schwindel 

• Mit geradem Oberkörper auf einen Stuhl setzen. Die Arme liegen an den Hüften, Oberkörper langsam nach links und rechts bewegen.

• In aufrechter Haltung an einer Wand stehen. Stützen Sie sich mit einer Hand ab und lassen Sie ein Bein langsam nach vorne und nach hinten schwingen.

• In aufrechter sitzender Haltung den Kopf langsam nach rechts und nach links drehen. Oder: den Kopf neigen – erst Richtung rechter und linker Schulter, dann nach vorne und nach hinten. Dabei die Schultern gesenkt halten. Jeweils zehn Sekunden in einer Position verharren. (akz)

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