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Tag der Hängematte am 22. Juli

So wird das Mittagsschläfchen zum Powernap

Ein Schläfchen am Mittag? Ist nicht nur am Tag der Hängematte eine gute Idee,  denn so ein kurzer Schlaf trägt zur Erholung bei.
Bild: New Africa, stock.adobe.com
Ein Schläfchen am Mittag? Ist nicht nur am Tag der Hängematte eine gute Idee, denn so ein kurzer Schlaf trägt zur Erholung bei.

Was gibt es Schöneres als ein kleines Nickerchen zwischendurch? Und dann noch in der Hängematte, ein Traum! Doch wer es nicht rechtzeitig schafft wieder aufzustehen, ist für den Rest des Tages müder als zuvor. Zum Tag der Hängematte am 22. Juli erklären wir, wie der Mittagsschlaf zum richtigen Powernap wird.

Orthos

Der amerikanische „Feiertag“, übersetzt „Hammock Day“, fällt immer auf den 22. Juli, denn das liegt genau in der Mitte der sogenannten „Dog Days of Summer“ in den USA vom 3. Juli bis 11. August. Das sind die heißesten Tage des Jahres. Deshalb soll man im wahrsten Sinne abhängen oder einen Powernap machen – und welcher Ort ist dafür besser geeignet als die portable Hängematte?

Besonders gerne nappt man in Asien: In Japan macht man sein „Inemuri“, zu Deutsch „anwesend sein und schlafen“, auch gerne mal öffentlich in der U-Bahn oder in der Kantine. In der thailändischen Hauptstadt Bangkok gibt es sogar eine Powernap-Lounge, in der man sich eine Hängematte mieten kann. Aber Vorsicht: Wer zu lang schläft, wird nicht mehr richtig wach!

 Warum der Mittagsschlaf kurz sein sollte

Wenn wir uns hinlegen, befinden wir uns in der Wachphase. Dann beginnen wir zu entspannen und sinken kurz nach dem Einschlafen in die REM-Phase, einem Halbschlaf mit schnellen Augenlidbewegungen. In den leichten Schlaf fallen wir individuell unterschiedlich nach etwa 15 Minuten, nach weiteren 15 Minuten erreichen wir die Tiefschlafphase.

Die Körperfunktionen werden heruntergefahren, der Herzschlag verlangsamt sich. Werden wir dann geweckt, sind wir schlaftrunken und brauchen lange, um wieder in die Gänge zu kommen. Je nach Studie werden daher 6 bis ca. 20 Minuten als optimale Nap-Dauer angeführt.

Der Schlüssel-Tipp: Um den individuell optimalen Zeitpunkt für das Aufwachen herauszufinden, einfach einen Gegenstand wie einen Schlüssel über der Sofa- oder Hängemattenkante halten. Wenn die Muskulatur sich beim Eintritt in die Tiefschlafphase entspannt, fällt der Schlüsselbund herunter und weckt einen auf.

 Was bringt der Mittagsschlaf wirklich?

Dauert er nicht länger als 30 Minuten und wird die Tiefschlafphase somit nicht überschritten, hat der Powernap seinen Namen verdient.

Insbesondere am frühen Nachmittag gegen 13 Uhr steigert der Kurzschlaf nachweislich die kognitive Leistungsfähigkeit und die Reaktionsfähigkeit. Wir sind erholt und produktiver. Zudem hat das Nickerchen gesundheitsfördernde Effekte, zum Beispiel wirkt es sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus. (pm)

Mehr Infos für Familien finden Sie hier.

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