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Sonnenschutz

Schatten statt Sonne

So kommt ein Baby gut durch den Sommer: im Schatten, mit Sonnenhut und luftiger Kleidung.
Bild: Julia, stock.adobe.com
So kommt ein Baby gut durch den Sommer: im Schatten, mit Sonnenhut und luftiger Kleidung.

Gerade Babys und Kleinkinder haben eine empfindliche Haut. So Eltern ihr Kind vor Sonne und Insektenstichen schützen.


Endlich Sommer! Doch bevor Eltern mit ihren Kleinkindern die Sonne genießen können, gibt es einiges zu beachten. Mit ein paar Tipps kommen aber auch Babys gut durch die heißen Tage. Im Gegensatz zu Erwachsenen reagieren Säuglinge und Kleinkinder sehr empfindlich auf Sonne. Das liegt daran, dass deren Haut dünner und anfälliger gegenüber Schädigungen ist. Deshalb sollten Babys dauerhaft vor Sonne geschützt werden. Die beste Möglichkeit wäre natürlich, die Kleinen im kühlen Schatten zu lassen. Besonders im ersten Lebensjahr haben Kinder nichts in der prallen Sonne verloren, vor allem weil sie zu dieser Zeit praktisch keinen eigenen Sonnenschutz haben.

Luftige Kleidung

Wenn es jedoch nicht anders geht, sollten zumindest die heißen Mittagsstunden zwischen 11 und 15 Uhr vermieden werden und das Kind ausreichend vor der UV-Strahlung geschützt sein. Auf ein Must-have sollte nicht verzichtet werden: der Sonnenhut. In wirklich jeder Größe erhältlich schützt er Babys zuverlässig vor Sonne und Hitze und darf im Sommer nie fehlen.

Ein sehr guter Sonnenschutz wird auch durch Kleidung und Textilien erreicht. Diese sollten dann aber den ganzen Körper bedecken. Zu empfehlen ist während der heißen Tage luftige Kleidung aus natürlichem Material. Ist das nicht möglich, muss das Kleinkind ausreichend mit Sonnenschutz eingecremt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Schutz regelmäßig erneuert wird, denn nach dem Baden oder Schwitzen verliert die Sonnencreme an Schutz.

Spezielle Cremes für Kinder

Beim Kauf greift man am besten zu einer speziellen Kinder-Creme mit mineralischem Filter – denn Alkohol, chemische Filter oder enthaltene Hormone sind nichts für die empfindliche Kinderhaut. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30 betragen, empfehlenswert und besonders am Meer oder in den Bergen notwendig, ist aber Lichtschutzfaktor 50.

Ebenso unangenehm wie für Erwachsene sind auch für Kleinkinder Insektenstiche. Um diesen vorzubeugen, sollte aber auf chemischen Insektenschutz verzichtet werden. Diese Sprays, Gele oder Lotionen können die Augen und Schleimhäute reizen oder allergische Reaktionen hervorrufen.

Die bessere Möglichkeit ist dagegen ein Moskitonetz, das an den Fenstern und dem Kinderwagen angebracht werden kann. Die Maschen sollten dabei nicht zu groß sein, sodass kein Tierchen hindurch- kommt. (kabr)

 

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