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Hautschäden

So sind Sie gegen Sonne gut geschützt

In der Mittagszeit brennt die Sonne am stärksten, daher sollte man sich nicht zu lange ihr aussetzen.
Bild: grafxart8888/iStock/Getty Images Plus, akz-o
In der Mittagszeit brennt die Sonne am stärksten, daher sollte man sich nicht zu lange ihr aussetzen.

Sonnenschein macht für viele die Vorstellung eines perfekten Sommers komplett. Auf Dauer ist die UV-Strahlung für unsere Haut aber schädlich. So können Sie sich gegen die Sonne schützen.


Sonnenstrahlen dringen in die tiefen Hautschichten vor und führen dort zu Schäden der Hautzellen und des Bindegewebes. Es kommt zu Entzündungen, vorzeitiger Hautalterung und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs.

Sonnenschutz von außen

Egal ob als Creme oder Spray, die Haut großzügig mit einer Ihrem Hauttyp entsprechenden Sonnencreme einzucremen ist ein Muss. Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF), desto höher der Schutz. Achten Sie auf die unterschiedlichen Herstellerangaben bezüglich Zeitpunkt zum Eincremen und Dauer der Schutzwirkung. Aber Vorsicht: Unabhängig vom LSF kann kein Sonnenschutzmittel die Haut vollständig vor UV-Strahlung abschirmen. Ein gewisser Anteil erreicht die Haut trotzdem, teilweise sogar durch die Bekleidung hindurch. Halten Sie sich daher nicht allzu lange in der Sonne auf, vor allem nicht zur Mittagszeit, wenn sie am stärksten brennt.

Carotinoide: Natürlicher Sonnenschirm

Carotinoide sind Pflanzenstoffe, die als natürlicher Sonnenschutz gelten. Sie gehören zu den sogenannten Antioxidantien. Das sind Stoffe, die die Zellen der Haut vor Schäden schützen. Dazu gehört Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Es ist unter anderem in Möhren und Petersilie enthalten. Carotinoide lagern sich in die oberen Hautschichten ein und wirken dort wie ein Schutzschild. Dadurch wird es UV-Strahlen erschwert, in das Innere der Zelle einzudringen und Schäden zu verursachen. Ihre schützende Wirkung können Carotinoide entfalten, wenn sie über mindestens sieben Wochen eingenommen werden, zum Beispiel in Form eines Mikronährstoffpräparates.

Noch mehr Sonnenschutz von innen

Setzt man die Haut häufig der Sonne aus, kann es schnell zu einem Mangel an Antioxidantien kommen. Das kann die Hautalterung beschleunigen und die Faltenbildung begünstigen. Die Einnahme von Vitamin C und E kann helfen, diesen Mangel auszugleichen. Sie gehören ebenfalls zu den Antioxidantien. Durch eine Studie kam man zu dem Ergebnis, dass ein Kombinationspräparat mit Vitamin C, E und Beta-Carotin die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung senken könnte. Auch in verschiedenen Vorstudien schützten Vitamin C und E die Hautzellen und das Erbgut vor einer Schädigung durch Sonnenlicht. (akz-o) 

 

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