Intersana Gesundheitsmesse

für meine Gesundheit

Natürliche Wirkstoffe können helfen

Schlafprobleme ade

Veränderungen im persönlichen und beruflichen Leben haben bei vielen Familien gewohnte Strukturen auf den Kopf gestellt. Nicht selten sind auf Unruhe basierende Schlafstörungen eine Folge.
Bild: BillionPhotos.com, stock.adobe.com
Veränderungen im persönlichen und beruflichen Leben haben bei vielen Familien gewohnte Strukturen auf den Kopf gestellt. Nicht selten sind auf Unruhe basierende Schlafstörungen eine Folge.

Müde und trotzdem schlaflos? So geht es vielen Menschen mit der Folge, dass sie am nächsten Tag schlapp und unkonzentriert sind. Dagegen lässt sich etwas tun.


Umfragen belegen, dass die Deutschen ganz unterschiedliche Ängste plagen. Laut dem Statistikportal statista befürchten die Menschen steigende Lebenshaltungskosten, eine schlechtere Wirtschaftslage, immer häufigere Pandemien und Klimakatastrophen mit Bränden, Flutkatastrophen und Dürren.

Angst ist im Grunde ein natürliches Gefühl, das uns in gefährlichen Situationen in die Lage versetzt, schnell zu reagieren. Dauert dieses Gefühl, hilflos und ausgeliefert zu sein, über längere Zeit an, macht es krank. Innere Unruhe oder auch körperliche Symptome wie Herzrasen, Tinnitus und auch ein unangenehmes Drücken in der Magengegend können die Folge sein.

Pandemie verschärft die Lage

In der aktuellen Pandemie verschärft sich dieses Gefühl, viele Menschen leiden unter Unruhe und Ängsten. Manchmal können daraus auch langanhaltende Angststörungen oder depressive Verstimmungen entstehen.

Durchschnittlich rund 42,5 Arbeitsunfähigkeitstage bei Beschäftigten mit seelischen Leiden ermittelte eine Untersuchung der Kaufmännischen Krankenkasse KKH in den ersten sechs Monaten 2021 aufgrund von Depressionen, Angststörungen, Burnout & Co. Das waren drei Tage mehr als 2019 vor der Pandemie.

Stresslevel ist gestiegen

Wer Angst hat, wird von innerer Unruhe getrieben, kann sich schlecht konzentrieren und findet häufig keinen erholsamen Schlaf. „Schlafstörungen waren auch schon vor Corona ein großes Thema“, sagt Apotheker Dr. Stefan Noé. „Aber die Coronakrise hat den Stresslevel vieler Menschen noch einmal erhöht. Mit Sorgen um das Wohl pflegebedürftiger Verwandter, die Zukunft der Kinder oder den Job.“

Wenn der Schlaf immer häufiger nicht kommen möchte, ist der Griff zu frei verkäuflichen chemischen Schlafmitteln nicht die beste Wahl. „Ich rate meinen Kundinnen und Kunden, es erst einmal mit einer pflanzlichen Alternative zu versuchen“, so der Spezialist.

 Innere Stärke fördern

 Wer gut durch herausfordernde Zeiten kommen möchte, braucht einen Halt und innere Kraftquellen. Entspannungsübungen, die Aufmerksamkeit für schöne Dinge, Gespräche mit positiv denkenden Menschen oder regelmäßige Bewegung an frischer Luft können helfen.

Auch ein Entspannungsbad tut Körper und Seele gut. Warum nicht zu Hause einfach einmal das Badezimmer in einen duftenden Wellness-Tempel verwandeln – und dann gedanklich alles loslassen, einfach nur relaxen und neue Energie tanken. (akz)

Mehr rund ums Wohlbefinden.