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Das immer wiederkehrende Problem

Das lässt sich gegen eine Blasenentzündung tun

Blasenentzündungen treffen manche Frauen gar nie, manche dafür umso regelmäßiger.
Bild: pixabay.com, akz-o
Blasenentzündungen treffen manche Frauen gar nie, manche dafür umso regelmäßiger.

Es ist mal wieder so weit: mehrmals stündlich zur Toilette, verbunden mit Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Ein Fünftel der Blasenentzündungen kehrt trotz erfolgter Behandlung immer wieder. Das muss nicht sein.


Aufgrund ihrer kürzeren Harnröhre sind vor allem Frauen von dem lästigen Leiden betroffen. Schulmedizinisch wird hier meist vorbeugend eine längere Antibiotikatherapie, häufig über mehrere Monate, empfohlen.

Diese kann helfen, schädigt jedoch auch die nützlichen Darmbakterien und schwächt damit unser Immunsystem. Außerdem müssen die weiteren Nebenwirkungen der chemischen Antibiotika in der Langzeittherapie beachtet werden.

Pflanzliche Alternative

Eine nachgewiesen wirksame pflanzliche Hilfe bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen sind zum Beispiel die Senföle aus Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel in kombinierter Form  aus der Apotheke. Sogenannte „Pflanzliche Antibiotika“ wie die Senföle können über lange Zeit und sogar vorbeugend gegen Blasenentzündungen eingenommen werden, denn die pflanzlichen Wirkstoffe sind gut verträglich.

Auch eine vorbeugende Behandlung mit Milchsäurebakterien (Laktobazillen) oder mit E.coli-Bakterien, dem Verursacher der meisten Harnwegsinfekte, kann möglicherweise die Zahl der wiederkehrenden Blasenentzündungen vermindern. Eine Vergleichsstudie mit chemischen Antibiotika kam allerdings zu dem Ergebnis, dass eine Vorbeugung mit Laktobazillen der Antibiotika-Therapie unterlegen ist.

Ganz wichtig – trinken, trinken, trinken!

Wenn Sie unter einer Blasenentzündung leiden, sollten Sie – sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht - zwei bis drei Liter pro Tag trinken und die Blase häufig entleeren. So werden die Keime möglichst schnell ausgespült. (akz)

 

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