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Referenten Ärztekongress 2006


Der 1. Intersana Ärztekongress wird als ärztliche Fortbildungsveranstaltung zum Erwerb des Fortbildungszertifikats beantragt. Die erworbenen Punkte gelten auch als CME-Punkte.

Freitag 20.Okt.06: 14.00 - 19.00 Uhr

Samstag 21.Okt.06: 10.00 - 18.00 Uhr

TagungsCenter Messe Augsburg, Panoramaraum, 1. Stock

Unter der Ägide des Schwäbischen Hausärztevereins e.V. und Bayerischen Sportärzteverbandes Bezirk Schwaben

Organisation: Intersana Messegesellschaft mbH

Wissenschaftliche Leitung Dr. med. Josef Schreiegg - 1.Vorsitzender des SHV e.V. und BSÄV Bezirk Schwaben

Onkologie -

Prof. Dr. med. Clemens Unger, Klinik für Tumorbiologie, Klinik für Internistische Onkologie Freiburg.
Thema: Angiogenese-Hemmung in der Krebstherapie; Status und Perspektiven.

Dr. med. Peter Holzhauer, Chefarzt der Veramed-Klinik, Brannenburg.
Thema: Onkologische Komplementärmedizin in einem erweiterten supportiven Konzept. Indikationen-Leitsymptome-Nebenwirkungsmanagement.

Fibromyalgie -
Prof. Dr. med. Dieter Pongratz, Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum der Universität München.
Thema: Neurobiologie der Fibromyalgie.

Diabetes -

Prof. Dr. med. Rüdiger Landgraf, Leiter der Endokrinologie und Diabetologie, Klinikum Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität, München.
Thema: Therapietreue bei Menschen mit metabolischem Syndrom.

Kardiologie -
Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Beyer, Chefarzt Herz- und Thoraxchirurgie, Ärztlicher Direktor Klinikum Augsburg.
Thema: Unterschiedliche Wege der Myokardrevaskularisation.

Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, I. Medizinische Klinik, Klinikum Augsburg.
Thema: UpDate 2006 - Herzerkrankungen und Behandlungen.

Prof. Dr. med. Dirk J. Beuckelmann, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, Interne Klinik Dr. Argirov, Kempfenhausen am Starnberger See, Berg.
Thema: Rhythmologie 2006: Was gibt es Neues?

Neurologie -

Dr. med. Rainer Kollmar, Leiter der neuroexperimentellen Schlaganfallgruppe Erlangen, Universitätsklinikum Erlangen.
Thema: Schlaganfall - Akuttherapie und Sekundärprophylaxe.

Dr. med. Klaus Mohr, Oberarzt, Klinik für Neurochirurgie, Bezirkskrankenhaus Günzburg.
Thema: UpDate 2006 - Behandlungsmöglichkeiten in der Schmerztherapie.

Dermatologie -

Prof. Dr. med. Rüdiger Hein, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München.
Thema: Hautkrebs.

Allergologie -

Priv.Doz. Dr. Günter Menz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Pneumologie/Allergologie, Hochgebirgsklink Davos-Wolfgang, Davos-Wolfgang, Schweiz.
Thema: Update 2006: Allergien, Atemswegserkrankungen und Hauterkrankungen.

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oder Sie können diese bei der Intersana anfordern unter Telephon 0821 - 34 33 066.
Freitag, 14:00-14:50
Referent: Prof. Dr. med. Rüdiger Hein, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München.
Internet:
/Raum: P
Thema: Hautkrebs - Ursachen und Brisanz: Die Inzidenz von Hautkrebs nimmt kontinuierlich zu. Dies ist eindeutig sowohl mit der Sonnenexposition, als auch mit der Überalterung der Gesellschaft in Verbindung zu bringen. Um die Brisanz der Zunahme deutlich zu machen, werden die sogenannten hellen Hautkrebsformen, wie aktinische Keratosen, Basaliome und spinozelluläre Karzinome, als "weiße"Hautkrebsformen benannt, um sie vom malignen Melanom (schwarzer) Hautkrebs zu unterscheiden. Die Inzidenz von Basaliomen in Deutschland beträgt ca. 80 pro 100.000 bei Männern und ca. 50 pro 100.000 bei Frauen. In Australien und den Südstaaten der USA werden 300 bis 500 neue Fälle pro 100.000 diagnostiziert. Das Manifestationsalter verschiebt sich seit einigen Jahren immer weiter nach unten; Basaliome treten jetzt auch vermehrt vor dem fünfzigsten Lebensjahr auf. Unter aktinischer Keratose versteht man eine Vermehrung atypischer Keratinozyten in chronisch lichtgeschädigter Haut (sog. „carcinoma in situ“). Die Prävalenz aktinischer Keratosen wurde in einer amerikanischen Studie mit 25 % der über 30-jährigen beziffert. Allein in Deutschland sind nach jüngsten Untersuchungen über 10 Millionen Menschen von aktinischen Keratosen betroffen. Das Risiko der Ausbildung eines spinozellulären Karzinoms aus einer aktinischen Keratose innerhalb von 10 Jahren wird mit bis zu 20 % angegeben. Dieses Karzinom ist der häufigste Tumor im Bereich der Schleimhäute (begünstigt durch Alkohol und Nikotinkonsum) und der Schleimhautgrenzzonen. Das Spinaliom wächst lokal destruierend und neigt zur lymphogenen und hämatogenen Metastasierung. Das Melanom ist ein Tumor, der sich in über 90% der Fälle als ein Primärtumor der Haut ausgehend von den Melanozyten der basalen Epidermisschichten entwickelt. Darüber hinaus können Melanome aus Pigmentzellen der Dermis, der Schleimhäute, der Leptomeningen, der Uvea, der Retina, der Kochlea, dem vestibulären Labyrinth des inneren Ohres sowie des Gastrointestinaltrakts entstehen. Als die vier Haupttypen des malignen Melanoms gelten das superfiziell spreitende Melanom (SSM, Häufigkeit ca. 60%), das noduläre maligne Melanom (NMM, Häufigkeit ca. 20%), das Lentigo-maligna-Melanom (LMM, Häufigkeit ca. 10%) und das akrolentiginöse Melanom (ALM, Häufigkeit bei Kaukasiern ca. 5%). Die restlichen 5% erfassen seltene Varianten maligner Melanome. Hierzu gehören das maligne Melanom der Schleimhäute, amelanotische maligne Melanome mit klinischen Sonderformen wie das verruköse maligne Melanom oder das polypös aufsitzende maligne Melanom, das desmoplastische maligne Melanom, das maligne Melanom auf großem kongenitalen Nävus, der seltene maligne blaue Nävus und das maligne Melanom bei unbekanntem Primärtumor. Neuere Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es unterschiedliche genetische Entwicklungen zu einem malignen Melanom gibt, wobei die UV-Exposition eine entscheidende Rolle zu spielen scheint. Aufgrund des bekannten Kausalzusammenhanges von UV-Exposition und der Entstehung von Hautkrebs ist der vernünftige Umgang mit Sonnenlicht die wirksamste Prävention. Durch die Verwendung von Sonnenhüten, UV-undurchlässiger Kleidung und äußerlich anzuwendender Lichtschutzpräparate kann die Neuentstehung von Hautkrebsformen drastisch gesenkt werden.
Freitag, 15:00-15:50
Referent: Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, I. Medizinischen Klinik, Klinikum Augsburg.
Internet:
/Raum: P
Thema: Kardiologie Aktuell 2006: Die moderne klinische Kardiologie ist konfrontiert mit vier grossen Erkrankungsbildern, die für die hohe Letalität an Herzerkrankungen in Industrienationen verantwortlich sind: Koronarkrankheit und Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen und Vitien. In allen Bereichen wurden in den letzten Jahren teils revolutionäre Fortschritte in Diagnostik und Therapie erzielt, die zu einer merkbaren Verbesserung der Lebensqualität und Lebenserwartung der Patienten geführt haben. Koronarkrankheit / Myokardinfarkt Ein akuter ST-Hebungs-Myokardinfarkt sollte heute akut-interventionell mittels Ballondilatation und Stentimplantation versorgt werden. Additiv werden spezielle Thrombozytenaggregationshemmer eingesetzt. Bei fehlender Verfügbarkeit einer raschen Intervention sollte alternativ eine Lysetherapie erfolgen. Beim Nicht-ST-Hebungsinfarkt ist ebenso eine baldige (<24-48 Stunden) interventionelle Versorgung anzustreben. Für beide Infarkttypen sollte additiv zu den etablierten, lebenslangen Pharmaka ASS,ß-Blocker, Statin, ACE-Hemmer auch Clopidogrel über einen Zeitraum von 9 Monaten gegeben werden. Ob sich die Stammzelltherapie bei akutem Myokardinfarkt etablieren wird, bleibt abzuwarten. Drug-eluting-Stents sind ein wesentlicher Fortschritt zur Senkung der Restenoserate nach Stentimplantation und werden insbesondere in Situationen eines erhöhten Restenoserisikos (klinisch oder angiographisch) verwendet. Allerdings sind ein wohl leicht erhöhtes Spät-Stentthromboserisiko und die unverändert hohen Kosten zu berücksichtigen. Rhythmusstörungen: Vorhofflimmern stellt die häufigste Rhythmusstörung dar. Bei symptomatischem Vorhofflimmern sollte Sinusrhythmus angestrebt werden mittels elektrischer Kardioversion und pharmakologischer Rezidivprophylaxe. Zunehmend effektiv erscheint für Patienten mit vorwiegend lone atrial fibrillation die Pulmonalvenenisolation mittels Katheter-Ablation. Für Vorhofflattern gilt die Ablation als Therapie der Wahl beim ersten Rezidiv. Die Antikoagulation bei Vorhofflimmern sollte individuell entschieden werden. Üblicherweise sollten Vorhofflimmern plus mindestens einer, besser zwei (oder mehr) der folgenden Risikoprädiktoren für eine erhöhtes Embolirisiko vorliegen: abgelaufene Embolie, Herzinsuffizienz, Hypertonie, Diabetes, Alter > 75 Jahre (cave: als Einzelkriterium sehr kritisch abzuwägen). Als Ziel-INR wird generell 2.5 angegeben. Herzinsuffizienz: Die aktuelle Versorgungslage bei Herzinsuffizienz ist unzureichend mit einer Rehospitalisationsrate von 25-50% in 6 Monaten. 50% hiervon wären bei optimalem Management vermeidbar, die Hospitalisation stellt den größten Kostenfaktor in der Versorgung dieser häufigsten internistischen Diagnose dar. Die prognosrelevante Pharmakotherapie umfasst Betablocker, ACE-Hemmer und/oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker, sowie Spironolacton. Diuretika und Digitalis werden aus symptomatischen Gründen eingesetzt. Hoffnungen auf weitere prognoserelevante Pharmaka sind bislang enttäuscht worden bzgl Endothelinantagonisten, Anti-Zytokin-Strategien, Omapatrilat. Vasopressinantagonisten sind in klinischer Prüfung, ebenso wie die sehr vielversprechenden Statine. Als eindeutig prognose- und symptomrelevant ist die kardiale Resynchronisationstherapie bei Patienten mit Herzinsuffizienz (und Linksschenkelblock) gesichert, ebenso die primärpräventive ICD-Implantation bei Auswurffraktion unter 30% trotz optimaler Pharmakotherapie. Vitien: Häufigste Vitien sind die degenerative, kalzifizierte Aortenstenose des höheren Lebensalters und die Mitralinsuffizienz. Bei beginnender Symptomatik gehören beide Vitien operiert. Eine asymptomatische, höhergradige Aortenstenose sollte operiert werden, wenn bei einer Ergometrie (!) Symptome provozierbar sind (fehlender RR-Anstieg oder Abfall, Rhythmusstörungen, etc) oder die Myokardfunktion bereits beeinträchtigt ist. Aysmptomatische Mitralinsuffizienzen sollten bei einem endsystolischem Durchmesser über 45mm operiert werden, bei Vorliegen eines rekonstruierbaren Mitralklappenprolaps als Ursache durchaus auch früher, da ein klappenerhaltender, heilender Eingriff durchgeführt wird.
Freitag, 16:00-16:50
Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Beyer, Chefarzt Herz- und Thoraxchirurgie, Ärztlicher Direktor, Klinikum Augsburg.
Internet:
/Raum: P
Thema: Unterschiedliche Wege der Myokardrevaskularisation. Der Schwerpunkt dieses Vortrages liegt in der operativen Myokardrevaskularisation. Hierbei werden zunächst die Indikationen zur operativen Myokardrevaskularisation wie koronare Herzkrankheit oder verschiedene Fehlbildungen des Koronarsystems besprochen. Im Hauptteil des Vortrages werden verschiedene Operationstechniken vorgestellt. Ein spezielles Thema hierbei ist die indirekte Myokardrevaskularisation unter Verwendung eines Muskellappens. Ebenso wird auf die Verwendung minimalinvasiver Operationstechniken eingegangen. Diese verschiedenen Strategien werden hinsichtlich von Aufwand, Nutzen und Risiko untereinander diskutiert.
Freitag, 17:00-17:50
Referent: Priv.Doz. Dr. Günter Menz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Pneumologie/Allergologie, Hochgebirgsklink Davos, Davos, Schweiz.
Internet:
/Raum: P
Thema: Update 2006: Allergien, Atemswegserkrankungen und Hauterkrankungen. Allergien stellen weltweit eines der grossen gesundheitlichen Probleme moderner Gesellschaften dar. Dabei bestehen durchaus Unterschiede in der Häufigkeit zwischen verschiedenen Ländern der Welt und auch zwischen verschiedenen Ländern Europas. Die Frage nach den Häufigkeiten von Allergien in Deutschland und im Vergleich zu anderen Ländern kann für Kinder am besten mit der Studie "International Study of Asthma and Allergy in Childhood" (ISAAC) und für Erwachsene mit der Studie "European Community Respiratory Health Survey in Adults" (ECRHS) beantwortet werden. Die Symptomhäufigkeit von Asthma, Heuschnupfen und atopischem Ekzem war in der ISAAC-Studie bei 663'801 13- bis 14-Jährigen und 304'796 sechs- bis siebenjährigen Kindern untersucht worden. Die Symptomhäufigkeit in den beiden deutschen Studienorten Münster und Greifswald war gemessen an den weltweiten Unterschieden recht ähnlich und lag bei rund 15 %. Die Prävalenz in Deutschland lag damit knapp im oberen Drittel der untersuchten Länder für Asthma bronchiale. Auch bei den beiden übrigen atopischen Krankheitsbildern sind die Relationen ähnlich. Die Häufigkeit der Symptome einer allergischen Rhinokonjunktivitis liegt in den untersuchten Längern zwischen 4 % und 37 %. Deutschland liegt mit 13 % an 27. Stelle (= Mittlerer Rang). Bei dem atopischen Ekzem sieht es auch so aus. Die Prävalenz schwankt zwischen 2 % und 20 %. In Deutschland sind rund 7 % der Kinder betroffen ( = Mittlerer Rang). In der ECRHS-Studie wurden junge Erwachsene im Alter von 20 bis 44 Jahren aus 22 Ländern Europas und einigen aussereuropäischen Ländern untersucht. Die Häufigkeiten variieren zwischen 2 % und 11,9 % für Asthma, 9,5 % bis 40,9 % für die allergische Rhinitis "Heuschnupfen" und 16,2 % bis 44 % für die allergische Sensibilisierung gegen häufige Aeroallergene. Hier waren in den beiden deutschen Studienzentren Hamburg und Erfurt die Prävalenzen unterschiedlich; in Hamburg höher als in Erfurt. Die Prävalenzen in Deutschland insgesamt liegen verglichen mit denen in Europa im mittleren Bereich. Die Sensibilisierung gegenüber häufigen Aeroallergenen liegt in Hamburg bei 35,7 %, in Erfurt bei 29,7 %. Mit der Zunahme des "westlichen Lebensstils" in den neuen Bundesländern ist eine Zunahme allergischer Manifestationen zu erwarten. Der Anteil der Patienten mit schwierig zu behandelndem Asthma bronchiale oder schwer zu therapierenden atopischen Ekzemen ist heute noch beträchtlich. Die genannten Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis kommen häufig nebeneinander bei individuellen Patienten vor. Unter den Patienten mit atopischem Ekzem finden sich regelmässig Patienten deren ebenfalls vorhandenes Asthma bronchiale bisher wegen der dominierenden allergischen Hauterkrankung nicht ausreichend diagnostiziert und behandelt ist. Umgekehrt gibt es allergische Asthmatiker deren allergische Hautmanifestationen durch kombinierte kompetente interdisziplinäre Behandlungen deutlich zu verbessern wären. An der Hochgebirgsklinik ist mit Beginn des Jahres 2005 die Klinik für Dermatologie und Allergologie - Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring Davos/München - neu eingerichtet worden. Es entstand ein einzigartiges Kompetenzzentrum mit den Schwerpunkten Pneumologie und Allergologie für Erwachsene, Dermatologie und Allergologie für Erwachsene und dem Zentrum für Kinder und Jugendliche (Allergieklinik Davos), welches seit 2003 Kinder und Jugendliche mit Asthma und Hauterkrankungen behandelt, und somit die Möglichkeit der interdisziplinären optimierten Zusammenarbeit. Durch diese interdisziplinäre Kompetenz ist ein einzigartiger Mehrwert in der Betreuung der Patienten entstanden. Die Patienten werden gemeinsam betreut von Pneumologen, Pädiatern, Dermatologen, Psychologen, Pädagogen, Fachpersonal. Bei den polymorbiden allergischen Patienten haben sich hervorragende Synergien herausgestellt. Auf gemeinsamen Visiten der Fachärzte der verschiedenen Fachrichtungen, Fallkonferenzen und regelmässigen Diagnostik- und Therapiebesprechungen lassen sich für den Patienten bisher nicht erreichbare Behandlungsergebnisse erzielen. Unterstützt wird dies durch das für diese Patienten erwiesenermassen ausserordentlich günstige Hochgebirgsklima. Die schon lang bekannte günstige Wirkung des Hochgebirges bei der Behandlung dieser allergischen Erkrankungen ist durch Forschungsergebnisse des Schweizerischen Instituts für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF) erneut untermauert worden. Die Forscher konnten zeigen, dass die Hochgebirgsbehandlung auf das spezifische und unspezifische Immunsystem Einwirkung nimmt. Das unspezifische Immunsystem wird während der Hochgebirgsbehandlung in einen ruhenden, suppressiven Phänotyp versetzt. Bei Reexposition mit Allergenen (nach Rückkehr ins Flachland), können diese veränderten Monozyten regulatorische T-Zellen induzieren. Diese Zellen inhibieren die Aktivität von TH1- oder TH2-Zellen und vermitteln somit langanhaltende Allergentoleranz. Dies erklärt die Nachhaltigkeit einer solchen Behandlung für die betroffenen Patienten.
Freitag, 18:00-18:50
Referent: Dr. med. Rainer Kollmar, Leiter der neuroexperimentellen Schlaganfallgruppe Erlangen, Universitätsklinikum Erlangen.
Internet:
/Raum: P
Thema: Schlaganfall - Akuttherapie und Sekundärprophylaxe: Der Verschluss einer Hirnarterie führt innerhalb weniger Minuten zur Infarzierung von Hirngewebe. Dieser irreversibel geschädigte Infarktkern ist von einem hypoperfundierten Areal umgeben, der sog. Penumbra, in der funktionsgestörtes Hirngewebe eine gewisse Zeit überleben kann. Die Rationale der thrombolytischen Therapie des ischämischen Schlaganfalls ist die Wiederherstellung der zerebralen Perfusion. Dies soll das Überleben des Penumbra-Gewebes sichern und die Wiederherstellung neuronaler Funktion unterstützen. Die intravenöse thrombolytische Therapie mit recombinant tissue plasminogen activator (rtPA, 0,9 mg/kg/KG innerhalb eines 3 Stunden-Fensters) führt zu einem signifikant verbesserten Outcome nach einem ischämischen Schlaganfall. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass diese Therapieform bis zu 6 Stunden nach Symptombeginn für eine Untergruppe von Schlaganfallpatienten von Nutzen sein kann. Die Lysetherapie mit rtPA ist in Nordamerika, in Europa und auch in der Bundesrepublik Deutschland für die Behandlung des ischämischen Schlaganfalles innerhalb eines 3 Stunden-fensters zugelassen. Bei Patienten mit schweren Infarkten (NIH Stroke Scale> 22) und ausgedehnten Infarktfrühzeichen ist die Lysebehandlung infolge des Risikos von Sekundärblutungen kontraindiziert. Nach den Zulassungskriterien in Deutschland sollte die Lysetherapie des Schlaganfalles nur in Zentren durchgeführt werden, die Erfahrung mit der Frühdiagnose von Schlaganfällen und der neuroradiologischen Beurteilung von Infarktfrühzeichen haben. Außerdem ist ein in der neurologischen Intensivmedizin erfahrener Arzt hinzuzuziehen. Die Metaanalyse der großen Studien zeigte ein erhöhtes intrazerebrales Blutungsrisiko für die mit rtPA behandelten Gruppen (13,9% vs. 4,3%). Die Mortalität hingegen unterschied sich nicht (16,1% vs. 15,3%). Bei einem 3 Stunden Zeitfenster und 0,9mg/kg KG rtPA Dosis lässt sich eine number needed to treat (NNT) von 7 ermitteln. In zwei randomisierten, plazebokontrollierten Phase II - Studien zur intraarteriellen, d.h. lokalen Lysetherapie nachgewiesener proximaler A. cerebri media Verschlüsse mit Prourokinase (PROACT I und II) konnte eine deutlich höhere Rekanalisierungsrate unter Verum (58% vs. 14%) nachgewiesen und eine Verbesserung des klinischen Outcomes nach 90 Tagen nachgewiesen werden. Diese Resultate haben bisher nicht zur Zulassung von Prourokinase geführt, eine weitere Studie hierzu ist in Vorbereitung. Empfehlungen: Die intravenöse Behandlung mit rtPA wird innerhalb eines 3 Stunden-fensters zur Behandlung ischämischer Hirninfarkte an in dieser Therapie erfahrenen Zentren empfohlen (0,9 mg/kg/KG, Maximum von 90 mg, 10% der Gesamtdosis als Bolus, die restlichen 90% im Anschluss als Infusion über 60 Minuten) Empfehlungsgrad A. Eine intravenöse Lysebehandlung sollte nicht durchgeführt werden, wenn der Symptombeginn länger als drei Stunden zurückliegen könnte, außer im Rahmen prospektiver Studienprotokolle. Dies schließt Schlaganfälle ein, die beim Aufwachen festgestellt werden Empfehlungsgrad B. Die intravenöse Behandlung des ischämischen Schlaganfalls mit Streptokinase sollte aufgrund der schwerwiegenden Nebenwirkungen nicht durchgeführt werden Empfehlungsgrad A. Die intraarterielle Behandlung proximaler Verschlüsse der A. cerebri media mit pro-Urokinase führte innerhalb eines 6 Stunden-Zeitfensters zu einer signifikanten Verbesserung des outcome und kann daher empfohlen werden Empfehlungsgrad A. Akute BasilarisverschIüsse sollten in darauf spezialisierten Zentren mit intraarterieller Applikation von Urokinase oder rtPA behandelt werden Empfehlungsgrad B. Neben den mittlerweile akzeptierten Indikationen zur Thrombolyse sind in den letzten Jahren verschiedene neue Substanzen in der Akutbehandlung des Schlaganfalls überprüft worden. Zusätzlich sind mehrere wesentliche Studien zur Akuttherapie des Schlaganfalls abgeschlossen oder befinden sich in Planung. Die sog. DIAS-Studie, die Desmoteplase, ein fibrinolytisches Enzym der Vampirfledermaus, untersucht, war die erste Studie, die das sog. Mismatch-Konzept zum Einschluss in die Behandlung zugrunde legt. In zwei Teile, eine Dosisfindungsteil und einer Dosiseskalationsstudie konnte erstmals gezeigt werden, dass auf dem Boden des sog. Missmatch-Konzepts thrombolytisch aktive Substanzen untersucht werden können.
Samstag, 10:00-10:50
Referent: Prof. Dr. med. Dieter Pongratz, Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum der Universität München.
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Thema: Neurobiologie der Fibromyalgie: Die Fibromyalgie ist ein klinischer Symptomenkomplex, der gemäß den Klassifikationskriterien des American College of Rheumatology 1990 definiert ist. Die Unterscheidung zwischen der Fibromyalgie (Tenderpunkte) und dem Myofaszialen Schmerzsyndrom (Triggerpunkte) erscheint essentiell, auch wenn man bei vielen Patienten mit Fibromyalgie neben den für die Klassifikation erforderlichen Tenderpunkten zusätzlich auch Triggerpunkte findet. Internistische und neurologische Erkrankungen sind obligat sorgfältig auszuschließen. Ätiologie und Pathogenese der Fibromyalgie sind bis heute unverändert nur lückenhaft bekannt, auch wenn sich in der letzten Zeit die seit gut 10 Jahren bekannt gewordenen Fakten zur Genetik und zur Biochemie weiter verfestigen. Es gibt eindeutig eine familiäre Disposition, die allerdings komplizierter und vielschichtiger zu sein scheint als bisher angenommen. Es gibt wichtige wissenschaftliche Tests im Nervenwasser, welche eine Fibromyalgie nahezu beweisen. Neben Substanz P hat dabei der Nerve-Growth-Faktor eine besondere Bedeutung erlangt. Unverändert schwierig zu finden sind Prädiktoren für klinisch sicher bestehende Untergruppen der Fibromyalgie, welche in der Behandlung berücksichtigt werden könnten. Erste Befunde in der funktionellen Kernspintomographie zeigen Auffälligkeiten im sensorischen Kortex sowie im schmerzverarbeitenden System. Neue klinische Studien liegen für Pregabalin, Milnazipran und Duloxetin vor, wobei die Verfügbarkeit dieser neuen Substanzen in Europa noch eingeschränkt ist.
Samstag, 11:00-11:50
Referent: Prof. Dr. med. Clemens Unger, Klinik für Tumorbiologie, Klinik für Internistische Onkologie, Freiburg.
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Thema: Angiogensesehemmung in der Krebstherapie: Status und Perspektiven. In den frühen 70er Jahren wurde erstmals die Hypothese der Neoangiogenese bei soliden Tumoren aufgestellt: Solide Tumoren können ohne den Anschluss an das bestehende Blutgefäßsystem nicht über eine Größe von bis zu 2 mm? hinaus wachsen. Die dazu gehörenden Pathomechanismen sind heute weitgehend aufgeklärt, aus der damals formulierten Hypothese sind neue Therapieansätze zur Behandlung solider Tumoren entstanden. Der erste international zugelassene Angiogeneseinhibitor ist das Bevacizumab (Avastin®), ein monoklonaler Antikörper gegen den proangiogenen Wachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor). Eine Reihe neuer weiterer Substanzen befinden sich im Zulassungsverfahren. Die Perspektiven der antiangiogenen Substanz sind äußerst vielversprechend, da sie sich mit klassischen zytotoxischen Substanzen kombinieren lassen, als auch in der Monotherapie überzeugende Langzeitstabilisierungen von Tumorwachstum zeigen. Der Vortrag soll einen kompakten Überblick über die Entwicklung und Perspektiven antiangiogener Substanzen geben.
Samstag, 12:00-12:50
Referent: Prof. Dr.med. Rüdiger Landgraf, Leiter der Endokrinologie und Diabetologie, Klinikum Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität, München.
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Thema: Therapietreue bei Menschen mit metabolischem Syndrom: Die zunehmende Zahl der Menschen mit metabolischem Syndrom (Adipositas, arterielle Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen und gestörte Glukosetoleranz bis zum Typ 2 Diabetes) stellt eine dramatisch wachsende medizinische und sozio-ökonomische Herausforderung dar. Schon heute gibt es mehr als 6 Millionen Menschen mit Diabetes, 2-3 Millionen unentdeckte Diabetiker und ca. 12 Millionen Menschen mit gestörter Glukosetoleranz, die meisten von Ihnen mit einem metabolischen Syndrom. Alle bisherigen medizinischen und gesundheitspolitischen Maßnahmen konnten diese "Epidemie" nicht eingrenzen. Die Entwicklung und Einführung einer Vielzahl von Medikamenten mit neuen Wirkprinzipien haben dem Betroffenen und den Therapeuten jedoch die Chance eröffnet das mit dem metabolischen Syndrom stark erhöhte vaskuläre Risiko dramatisch zu senken. Die Therapie ist jedoch komplex und wird kompliziert durch eine Vielzahl von Regelungen wie z.B. aut idem-Regelung, Selbstbeteiligung und Einschränkung der Therapiefreiheit. Neben diesen Schwierigkeiten ist die Arzneimitteltreue (Therapie-Adhärenz; Compliance) ein bedeutsames, relativ selten thematisiertes Problem. es gibt eine Formenvielfalt der Non-Compliance, die häufig schwierig zu messen ist. Einflussfaktoren für eine Non-Compliance sind multifaktoriell und beinhalten die Persönlichkeit des Patienten, Störungen der kognitiven Funktionen, mangelndes Krankheits - und Therapieverständnis, sowie von herausragender Bedeutung das Arzt-Patienten-Verhältnis. Bei chronischen Krankheiten ist die Compliance zwischen 20-50% ein Jahr nach Beginn der Therapie. Dies hat eine Vielzahl von gesundheits-ökonomischen und medizinischen Konsequenzen. Massnahmen zur Förderung der Compliance sind ebenso vielfältig, wie zeit-und arbeitsintensiv. Sie beinhalten Schulung, Motivationstraining, Einsatz von Praxis-Leitlinien, klarer möglichst einfacher Therapieplan, Priorisierung der Therapie und weitere strategische Schritte, die diskutiert werden. Neue Optionen für die Therapie der Facetten des metabolischen Syndroms sind sehr zu begrüßen. Diese sind jedoch wie auch die bewährten Therapien nur effektiv, wenn der Patient die therapeutischen Empfehlungen ( nicht nur die medikamentösen ) befolgt. Dazu bedarf es für das therapeutische Team eines großen Aufwandes an Zeit und geschultem Personal mit entsprechender Vergütung. Hier sollte bei der Modernisierung des Gesundheitswesens und bei aller Diskussion über Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen wesentlich mehr investiert werden.
Samstag, 14:00-14:50
Referent: Dr. med. Peter Holzhauer, Chefarzt der Veramed-Klinik, Brannenburg.
Internet:
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Thema: Onkologische Komplementärmedizin in einem erweiterten supportiven Konzept: Indikationen - Leitsymptome - Nebenwirkungsmanagement. Komplementärmedizin, insbesondere die onkologische Komplementärmedizin ist schon seit geraumer Zeit in den Focus des Interesses von Patienten, medizinischen Laien, aber auch von eher traditionell/konventionell orientierten Onkologen gerückt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Die Patienten suchen im Angesicht der oft schicksalhaften Erkrankung, unterstützt durch den fast freien Zugang zu medizinischen Informationen im Internet, nach neuen Wegen der Hilfe. Neben medizinischen Informationen, suchen sie aber auch nach Verständnis, Empathie und patientennahe Kommunikation, die bei der therapeutischen Entscheidungsfindung und der Bewältigung der Erkrankung sowie der anstehenden Behandlung hilfreich sind. Hier liegt die Kernkompetenz der modernen komplementären Onkologie. Als flankierende Maßnahmen der konventionellen Basistherapie, haben sich mittlerweile zahlreiche Methoden aus dem Repertoire der (evidenz-basierten) komplementären Onkologie, unter dem zunehmenden Evidenzdruck der modernen Medizin, für den klinischen Einsatz qualifiziert. Sie sind gekennzeichnet durch zunehmende Evaluation sowie eine hohe Akzeptanz durch die Patienten. Hier sind besonders die neueren Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Therapie mit Selen und der Misteltherapie hervorzuheben. Die aktuelle und zukünftige Ausrichtung der komplementären Onkologie sollte der weiteren wissenschaftlichen Evaluierung geeigneter Methoden und Substanzen allerhöchste Priorität einräumen. Im Vortrag werden die geläufigsten Indikationen für den Einsatz komplementäronkologischer Maßnahmen dargestellt. Sie orientieren sich häufig an den Leitsymptomen von Tumorpatienten, berücksichtigen die jeweiligen Krankheitsphasen und die sich daraus ergebenden Behandlungsoptionen. Anhand praktischer Beispiele wird der Einsatz von evidenzbasierten komplementärmedizinischen Maßnahmen, im Sinne einer erweiterten supportiven Therapie, als modernes Nebenwirkungsmanagement, neben den konventionellen Optionen, dargestellt. Als Schwerpunkte, bzw. Leitsymptome werden komplementärmedizinische, supportive Maßnahmen zur Prophylaxe und Reduktion strahlen-und chemotherapieinduzierter Toxizität sowie neue therapeutische Behandlungsansätze zur Therapie des tumorassoziierten Fatigue-Syndroms vorgestellt.
Samstag, 15:00-15:50
Referent: Dr. med. Klaus Mohr, Oberarzt, Klinik für Neurochirurgie, Bezirkskrankenhaus Günzburg.
Internet:
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Thema: Update 2006: Behandlungsmöglichkeiten in der Schmerztherapie: Wenn der Schmerz nachlässt...Operative Schmerzbehandlung in der Neurochirurgie.1. Zahlen und Fakten zur Behandlungssituation chronisch Schmerzkranker in Deutschland. 2. Aktuelle Erklärungsmodelle für die Entstehung chronischer Schmerzen und prinzipielle Behandlungsansätze - Schmerzgedächtnis und Neuroplastizität 3. Spezielle neurochriurgische Therapieoptionen an ausgewählten Krankheitsbildern a. Kopfschmerz - Trigeminusneuralgie b. Rückenschmerz - Neuromodulation bei chronischen Rücken- und Beinschmerzen c. Schmerzen bei Querschnittslähmung - Ablative Verfahren
Samstag, 16:00-16:50
Referent: Prof. Dr. med. Dirk J. Beuckelmann, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, Interne Klinik Dr. Argirov, Kempfenhausen am Starnberger See, Berg.
Internet:
/Raum: P
Thema: Rhythmologie 2006: Was gibt es Neues? In kaum einem Gebiet der Kardiologie waren die Fortschritte der interventionellen Therapie so eindrucksvoll wie im Bereich der Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Neue Ablationsverfahren erlauben die definitive Heilung von Rhythmusstörungen, die bis vor wenigen Jahren kaum beeinflussbar waren oder eine medikamentöse Dauertherapie erforderten. So stellt die Radiofrequenzablation heutzutage das Standardverfahren für die Therapie supraventrikulärer Tachykardien dar. Dennoch ist die Domäne der Therapie von Herzrhythmusstörungen in der Praxis die Gabe von Antiarrhythmika. Hier haben sich aufgrund pathophysiologischer Erkenntnisse neue Differentialindikationen für verschiedene Erkrankungen herauskristallisiert. Wichtig für eine sichere Therapie ist die genaue Kenntnis pro-arrhythmischer Effekte der antiarrhythmischen Therapie und die Berücksichtigung von Faktoren, die das Risiko von Proarrhythmien erhöhen. Standardtherapie maligner ventrikulärer Rhythmusstörungen (Kammerflimmern, Kammertachykardien) ist heute die Implantation eines intrathorakalen Defibrillators. Hier soll die aktuelle Indikationsstellung in Abgrenzung von einer reinen Betablockertherapie diskutiert werden. Ein häufiges Problem in der Praxis ist die Diagnostik von Patienten nach Synkope. Die Bedeutung von Langzeit-EKG, Ergometrie, Kipptischuntersuchung und elektrophysiologischer Untersuchung im Rahmen des diagnostischen Algorythmus zeigt die Patienten, bei denen eine stationäre Diagnostik notwendig oder eine ambulante Diagnostik ausreichend ist.
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