Intersana Gesundheitsmesse

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Brille trifft Lebenslage

Tätigkeit bestimmt die Auswahl der Brille

Zum Fahrrad fahren brauchen wir eine andere Brille als im normalen Alltag.
Bild: Peter Boettcher/ZVA, akz-o
Zum Fahrrad fahren brauchen wir eine andere Brille als im normalen Alltag.

Gehören Sie auch zu denen, die nur eine Brille besitzen? Zumindest eine Reservebrille sollte jeder im Schrank haben – doch auch darüber hinaus gibt es viele gute Gründe (und nicht nur modische), auf zwei oder mehr Brillen zu setzen.


Eine Ersatzbrille mit den aktuellen Werten sollte vorhanden sein, falls die hauptsächlich genutzte Sehhilfe beschädigt wird oder verloren geht – auch Kontaktlinsenträger benötigen zusätzlich immer eine Brille. So mancher Brillenträger schafft sich verschiedenfarbige und unterschiedlich geformte Fassungen an, die je nach Laune und Outfit gewechselt werden – für Menschen mit stärkerer Fehlsichtigkeit oder gar Gleitsichtbrillenträger kommt das oft aufgrund finanzieller Überlegungen nicht infrage. Es kann sich aber durchaus lohnen, auf spezielle Glastechnologien für individuelle Anforderungen zu setzen. Wer viel im Auto unterwegs ist, im Dunklen schlechter sieht, viel am Bildschirm arbeitet oder bestimmte Sportarten ausübt, sollte seinen Augenoptiker beim nächsten Besuch auf passende Brillengläser ansprechen. Selbst beim Kauf einer Sonnenbrille kann man sich beim Fachmann für gutes Sehen sicher sein, dass diese qualitativ hochwertig ist, beim Sport gut sitzt und nicht nur vor Blendung schützt, sondern auch vor UV-Strahlung.

Für jeden Anlass die passende Brille

Wer viel Auto fährt, kennt das Problem: Blendung durch die tiefstehende Sonne oder durch die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge, schlechte Sicht durch Regen, Nebel oder Dämmerung. Hinzu kommt der häufige Blickwechsel zwischen nah und fern, Armaturenbrett und Straße. Spezielle Autofahrergläser, die es auch in der Gleitsichtvariante gibt, sorgen für bessere Kontraste und weniger Blendung. Für die Bildschirmnutzung bieten sich Brillengläser an, die einen Blaulichtfilter enthalten. Sie schützen vor der potenziell schädlichen Lichtstrahlung, die von Monitoren ausgeht und zu Ermüdung, schlechtem Sehen oder Konzentrationsproblemen führen kann. Beide Brillenglas-Varianten sind übrigens auch jenseits des Steuers oder Bildschirms alltagstauglich. Auch (Freizeit-)Sportler sollten sich von ihrem Augenoptiker beraten lassen: Auf die jeweilige Sportart abgestimmte Gläser für die Sport- oder Sonnenbrille sorgen nicht nur für gute Sicht ohne Verrutschen oder Einschränkungen, sie können auch durch Tönung und Polarisation optimales Sehen unterstützen – sei es auf, im und am Wasser, in den Bergen oder bei Sportarten, bei denen es auf Zielgenauigkeit ankommt. (akz-o)

 

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