Intersana Gesundheitsmesse

für meine Gesundheit

Schlaganfall

Sieben-Punkte-Programm gegen Schlaganfall

Wer sich fit hält und gesund ernährt, verringert das Risiko eine Schlaganfalls.
Bild: Pexels, akz-o
Wer sich fit hält und gesund ernährt, verringert das Risiko eine Schlaganfalls.

Wer ihn überlebt, muss oft mit körperlichen Behinderungen rechnen. Ein Schlaganfall reißt einen oft ohne Vorwarnung mitten aus dem Leben.


Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für einen Hirninfarkt senken. Schon kleine Umstellungen der Lebensgewohnheiten haben eine positive Wirkung.

Raucher haben doppeltes Risiko!

Rauchen macht krank und erhöht Ihr Schlaganfall-Risiko um das Zwei- bis Vierfache! Viele Studien zeigen, dass Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko für einen Schlaganfall haben.

Alkohol nur in Maßen

Für gesunde Menschen, ohne genetisches oder erworbenes Risiko, gilt der Konsum von Alkohol als risikoarm, wenn er im folgenden Rahmen bleibt: Für Frauen liegt der Grenzwert zwischen 10 g bis 12 g reinem Alkohol täglich, bei Männern zwischen 20 bis 24 Gramm.

Auf den Blutdruck achten

Je höher Ihr Blutdruck, desto höher das Schlaganfall-Risiko! Ein unbehandelter Bluthochdruck verursacht Schäden an den Gefäßwänden und begünstigt die Entwicklung der Arteriosklerose. Messen Sie daher regelmäßig Ihren Blutdruck.

Gerinnungswerte kontrollieren

Obacht bei Vorhofflimmern: Die Herzrhythmusstörung ist der größte Risikofaktor für einen Schlaganfall. Durch Vorhofflimmern können sich die Vorhöfe des Herzens nicht richtig zusammenziehen – das Blut stockt, und es kann zu einem Gerinnsel kommen. Als Basistherapie werden Medikamente zur Blutverdünnung verabreicht. Die verbreitetsten unter ihnen sind die Vitamin-K-Antagonisten. Ihre Dosis muss regelmäßig angepasst werden, da der Gerinnungswert (INR-Wert) durch Ernährung, Stress oder auch Arzneien schwanken kann. Um die richtige Dosis ermitteln zu können, wird die Blutgerinnung deshalb engmaschig kontrolliert. Meist ist dazu ein Arztbesuch nötig. Es gibt aber auch kleine, handliche Geräte, mit denen Betroffene dies selbst machen können. Nötig ist dafür nur ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerkuppe. Liegen die Werte außerhalb des vom Arzt vorgegebenen Bereichs, kann die Medikamenten-Dosis verändert werden.

Normalgewicht halten

Wer Übergewicht abbaut, ist seltener von einem Schlaganfall betroffen. Denn wenn überflüssige Pfunde purzeln, werden Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fett- und Zuckerstoffwechselstörungen gesenkt.

Blutfette im Auge behalten

Ungünstige Blutfette bergen ein hohes Risiko für einen Schlaganfall. Besonders ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut kann das Schlaganfallrisiko um das Zweifache erhöhen.

Körperlich fit bleiben

Ein wichtiger Mosaikstein in der Prävention ist regelmäßige Bewegung. Sie sorgt dafür, dass Gefäße elastisch bleiben und der Körper gut mit Sauerstoff versorgt wird. (akz-o)

 

Weitere Informationen zum Thema Medizin gibt es hier!