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Endlich mit dem Rauchen aufhören

Nein danke, ich rauche nicht mehr. Dahin zu kommen, ist gar nicht so einfach.
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Nein danke, ich rauche nicht mehr. Dahin zu kommen, ist gar nicht so einfach.

Mit dem Rauchen aufzuhören, ist meist nicht einfach. Wie geht man am besten vor, wenn die Entscheidung einmal gefallen ist?


An Silvester nehmen sich viele vor, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Wie gehen sie am besten vor, wenn die Entscheidung einmal gefallen ist?

Zunächst sollten Raucher sich für den Rauchstopp eine stressfreie Zeit suchen, denn wer zusätzlich Probleme mit dem Partner oder im Job hat, dem fällt es noch schwerer, dauerhaft die Zigaretten wegzulassen.

Ist die Entscheidung einmal gefallen, ist es sinnvoll, sofort komplett aufzuhören, denn jede Zigarette stimuliert das Suchtgedächtnis. Damit man nicht verführt wird, doch eine Zigarette zu rauchen, informiert man am besten Freunde und Familie über das Vorhaben – und bittet die Raucher unter ihnen, nicht zu rauchen, wenn man dabei ist.

Gier dauert nur drei Minuten

Jeden Tag wird es Situationen geben, in denen die Hand früher zur Zigarette gewandert wäre. Dann ist es wichtig zu wissen: Die Gier nach der Zigarette dauert im Schnitt nur rund drei Minuten. Es gilt also, diese Zeit irgendwie zu überbrücken – zum Beispiel, indem man sich ablenkt und im Radio bestimmte Wörter mitzählt: Wie oft sagt der Moderator das Wort „ich“ oder „er“. Rechnen lenkt auch gut ab: Man nimmt sich etwa die Zahl 113 und rechnet in 7er-Schritten rückwärts bis Null.

Grundsätzlich muss man beim Rauchstopp zwei Anhängigkeiten überwinden: die psychische und die körperliche. Wer fürchtet, nicht beides auf einmal zu schaffen, kann erstmal Nikotinpflaster benutzen. Man muss das aber unbedingt limitieren auf einige Wochen, denn Nikotinpflaster halten den Ex-Raucher körperlich abhängig. (tmn) Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Medizin.