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Herzgesundheit

Diese Tipps sind Gold wert

Die Gesundheit unseres Herzens wird von vielen außenstehenden Faktoren beeinflusst.
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Die Gesundheit unseres Herzens wird von vielen außenstehenden Faktoren beeinflusst.

Ein herzgesundes Leben zu führen ist gar nicht so schwer. Oftmals genügen schon kleine Veränderungen im Alltag. Welche das sind, lesen Sie hier.


Normalgewicht halten

Achten Sie auf Ihr Gewicht. Übergewicht erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem ist es oft verbunden mit Bluthochdruck und einem hohen Cholesterinspiegel.

In Bewegung bleiben

Jede Art von Ausdauersport wie Walken, Radfahren oder Schwimmen stärkt den Herzmuskel, senkt den Blutdruck und Cholesterinspiegel und entsorgt schädliche Stresshormone.

Salz in Maßen

Kochsalz treibt den Blutdruck in die Höhe. Mehr als sechs Gramm pro Tag sollten es nicht sein (etwa ein Teelöffel). Deshalb: Salz durch Gewürze und Kräuter ersetzen und auf salzreiche Lebensmittel wie Fertiggerichte, Suppenwürfel, Wurstwaren oder gesalzene Knabbereien möglichst verzichten.

Fett nicht verteufeln

Fett ja, aber das richtige. Denn Fett besteht aus verschiedenen Fettsäuren: ungesättigte und gesättigte. Ungesättigte Fettsäuren sind gut für unseren Körper. Sie sind vor allem in pflanzlichen Ölen (z. B. Olivenöl, Rapsöl, Leinöl), Nüssen, Avocados und Fisch enthalten. Lebensmittel mit gesättigten Fettsäuren sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen, da sie unserem Herz die Arbeit unnötig schwer machen. Sie stecken beispielsweise in Wurst, Fleisch, Käse, Sahne und Butter.

Herzstolpern ernst nehmen

Ihr Herz „stolpert“ manchmal? Unterschätzen Sie es nicht! Es könnte Vorhofflimmern sein. Zwar ist die Herzrhythmusstörung nicht lebensbedrohlich, aber der größte Risikofaktor für einen Schlaganfall. Denn die Vorhöfe des Herzens können sich nicht mehr richtig zusammenziehen – das Blut stockt und es kann zu einem Gerinnsel kommen.

Der Arzt verschreibt deshalb gerinnungshemmende Medikamente, deren Dosis regelmäßig angepasst werden muss. Dafür wird die Blutgerinnung beim Arzt engmaschig kontrolliert. Die gute Nachricht: Es gibt kleine Geräte, mit denen man dies selbst machen kann. Für das Gerinnungs-Selbstmanagement ist ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe nötig. Liegen die Werte außerhalb des vom Arzt vorgegebenen Bereichs, kann die Dosis der Medikamente verändert werden.

Blauen Dunst meiden

Meiden Sie Zigaretten. Rauchen verengt die Blutgefäße und lässt den Blutdruck steigen. Das gilt auch für Alkohol: Die Blutgefäße verkrampfen sich leichter und werden enger, der Druck steigt an. Geringe Mengen Rotwein (höchstens ein Glas täglich) sind aber erlaubt. Rotwein wird eine herzschützende Funktion zugeschrieben.

Freundschaften pflegen

Schwedische Forscher fanden heraus: Ein harmonisches Umfeld und soziale Kontakte tun dem Herzen gut und beugen Erkrankungen vor. (akz/o)

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